Vor kurzem (Juni 2009) ist etwas eingetreten, was sich in meiner akademischen Laufbahn relativ selten ereignet hat. Mir ist ein Paradigma, welches ich über Jahre hin konstruierte und welches mir für lange Zeit zufriedenstellend zur Verfügung stand, abhanden gekommen. Es hat damit zu tun, dass ich eine Entwicklung in der Physik und Informatik völlig übersehen habe, nämlich die konforme geometrische Algebra. Nun, nach dem Diktum des Philosophen des kritischen Rationalismus Karl Popper hat nur etwas so lange Bestand, wie es sich einer Falsifizierung widersetzt. In diesem Sinne hatte mein Paradigma keinen Bestand, d.h. es wurde durch die konforme geometrische Algebra falsifiziert. Andererseits wissen wir seit Schumpeter von dem Zukunftspotential der konstruktiven Zerstörungen. Deshalb hilft kein Jammern und Wehklagen, sondern einfach Neuaufbau! Das wird jedoch noch einige Zeit benötigen. Deshlab lasse ich diese website so stehen wie sie steht. Es ist nicht alles falsch oder überflüssig, nur nicht mehr angemessen.

Wer sich für die konforme geometrische Algebra interessiert wird über Google schnell fündig...zu empfehlen sind in Deutschland die website von Christian Perwas, Dietmar Hildenbrand sowie von Martin Erik Horn.

Für Physiker ist das Buch von Chris Doran und Anthony Lasenby aus Cambridge vielleicht von Interesse.

Der 'Wiederentdecker' der geometrischen Algebra, der theoretische Physiker David Orlin Hestenes sollte ebenfalls Erwähnung finden. Erfunden wurde sie jedoch schon im 19. Jhdt von Hermann G. Grassmann, William Kingdin Clifford und dem 'Erfinder' der Quaternionen, der Hamilton-Mechanik sowie des 'Hamilton-Operators' in der Quantenphysik, William Rowan Hamilton. Leider geriet sie daraufhin wieder in Vergessenheit, um jedoch gegenwärtig ihren paradigmatischen Siegeszug anzutreten.

Untenstehend verblieb ein Teil dessen, was ich noch unter dem Regimne meines alten Paradigmas in dieser website vorgestellt habe. Das meiste was bis vor kurzem noch auf dieser Seite zu finden war habe ich entfernt. Demnächst kommt besseres und mehr davon...

-

Dieser Cartoon könnte zum Ausdruck bringen, wie die 'Klassische Wirklichkeit' (r-Universe; r = reell) und die 'Quanten-Wirklichkeit' (i-Universe; i = imaginär) entsprechend unserer Wirklichkeitsmodelle vorliegen, und wie man die Grenze zwischen diesen unterschiedlichen 'Wirklichkeiten' (= Realitäten) wechseln kann. Links erkennt man die berühmte Schrödinger-Katze im Zustand des 'real imaginären' 'tertium datur' von 'tot und lebendig', rechts dieselbe Katze, die durch bloßes Beobachten dieser quantentheoretischen Katzensphynx aufgrund des 'tertium non datur' zur"reellen realen" Katze transformiert wird. Die Rückkehr aus der 'imaginären Quanten-Wirklichkeit' in die 'reelle klassische Wirklichkeit' scheint einen gewissen Preis zu haben, denn man lebt klassisch plötzlich in einem Meer von Wahrscheinlichkeiten - der klassische Boden wird deshalb bei der Rückkehr aus der Quantenwirklichkeit etwas schlüpfrig. Das liegt nicht vor, wenn man nur in der klassischen Wirklichkeit zu leben meint.

Diese Grundontologie einer Naturphilosopie bleibt bestehen, muss jedoch völlig neu in Bezug auf das Paradigma der geometrischen Algebra interpretiert werden.

Eine auf der geometrischen Algebra basierende naturphilosophische Interpretation der Physik, speziell der Quantenphysik, sollte von Eigenschaften der Verschränkung ausgehen. Im folgenden Artikel habe ich diese tabellarisch zusammengefaßt.

"Freeing Entanglement from the Iron Cage of Einstein's Realism"

Im Artikel

"How Albert Einstein unintentionally invented entanglement and thereby gave rise to the violation of the Lorentz factor"

habe ich mich bemüht die Konsequenzen der 'Verschränkung' im Hinblick auf fundamentale Prinzipien der klassischen Physik darzulegen, und inwieweit Albert Einstein darin involviert war.

Im Artikel

"Entanglement versus Gravity. Quantum Gravity is doomed to failure because of Bell's Inequality"

gehe ich auf das Verhältnis von Gravitation und Verschränkung im Universum ein, was Albert Einstein gegenwärtig vielleicht gefallen würde, wenn er noch unter uns weilen könnte. Zu Lebzeiten hatte er gegenüber der Verschränkung fundamental etwas einzuwenden.

Einen vorläufig letzten Artikel über den Zusammenhang zwischen Relativität und Verschränkung findet man hier:

"Einstein's Special Theory of Relativity can be derived from Quantum Entanglement, especially regarding the basic Lorentz factor"

 

 

 

 

Quantenphilosophie basierend auf der

geometrischen Algebra